Bildungsfahrt nach Lutherstadt Wittenberg am 05.08.2025
Den Namen Martin Luther kennt sicher jeder. Die Stätten seines Lebens und Wirkens zu besuchen, ist aber etwas Besonderes. So führte uns unsere Bildungsreise der Urania am 5. August nach Lutherstadt Wittenberg. Pünktlich 7.30 Uhr begann die Busfahrt ab Bahnhof Bernau im Regen. Auch bei unserer Ankunft an der Tourist-Information wollte der Himmel einfach nicht aufklaren. Dennoch blieben wir alle entspannt und voller Erwartung. Mit der giftgrünen Wittenberger Altstadtbahn haben wir zunächst eine Stadtrundfahrt unternommen. Es war sehr schön und wir haben quasi im vorbeifahren viele historische Gebäude gesehen und viel erfahren über die Stadtgeschichte, über Luther und seine Freunde sowie das alte und neue Wittenberg. Danach ging es zu Fuß in das Brauhaus zu einem schmackhaften und mehr als reichlichen Mittagessen. Anschließend blieb noch genügend Zeit, um bei einem Stadtbummel die historischen Gebäude, in denen Luther lebte und wirkte, direkt anzusehen, so u.a. das Lutherhaus, die Hauptwirkungsstätte Luthers, die Schlosskirche (eine gotische Kirche aus dem 16. Jahrhundert mit letzter Ruhestätte des Reformators Martin Luther). Sie gilt als Ausgangspunkt der Reformation, nachdem Martin Luther am 31.10.1517 von hier aus seine 95 Thesen verbreitet hatte. Beliebtes Fotomotiv ist die sogenannte Thesentür. Es ist nicht mehr die Originaltür, an die Luther wohl seine 95 Thesen schlug, sondern eine aus Bronze gegossene, in welche die Thesen eingearbeitet sind. Interessant sind aber auch das Melanchthonhaus, die Stadtkirche St. Marien, die nach dem Künstler Friedensreich Hundertwasser umgebaute sogenannte Hundertwasserschule, die in geschwungenen Formen und bunten Farben erstrahlt sowie der Cranach-Hof in der Altstadt mit bleibenden Spuren des Malers Lucs Cranach.
selbst die tapfersten Stadtbummler haben irgendwann Kaffeedurst. Wir wollten unbedingt in ein Caffe einkehren, in dem Kaffee aus aller Welt geröstet und angeboten wird. So haben wir Kaffee aus Ecuador, Indonesien und Kuba probiert, natürlich mit leckerem Kuchen. Leider war dann auch schon die Zeit herangeeilt, um sich bei unserem Reisebus zur Heimfahrt einzufinden. Just in diesem Moment erstrahlte die Sonne am Wittenberger Himmel. Wieder in Bernau angekommen, ging ein schöner und erlebnisreicher Tag zu Ende. Vielen Dank an Frau Specht für die wie immer tolle Vorbereitung.
Kerstin Zahn
Bilder: privat











