Ehemaliger Zentralvieh- und Schlachthof Berlin
ein Rundgang durch seine Geschichte

06.05.2026 @ 11:00 – 14:00
Kursleiter/in:
Veranstaltungsort:
| Preis | ermäßigt |
|---|---|
| 6,00 € | 4,00 € |
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Ehemaliger Zentralvieh- und Schlachthof Berlin
Der „Central-Viehhof Berlin“ wurde 1881 auch auf Initiative von Rudolf Virchow eröffnet. Mehr als ein Jahrhundert war dieses Gelände eine in sich abgeschottete, selbst versorgende „Stadt in der Stadt“. Hier verbanden sich Großzügigkeit mit Zweckmäßigkeit, architektonische Harmonie mit moderner Technik. Repräsentative Gebäude prägten das Erscheinungsbild ebenso wie riesige Gleisanlagen, Auktionshallen, Ställe und Schlachthäuser. Der zweite Weltkrieg zerstörte weite Teile des Geländes, die Funktion des Viehhofes als Tierhandelsplatz entfiel und dessen Flächen wurde verschiedenartig zwischengenutzt. Der eigene Schlachtbetrieb konzentrierte sich auf eine kleinere Teilfläche zwischen Landsberger Allee und Thaerstraße. 1991 wurde der Schlachtbetrieb eingestellt. Erste Ideen zu einer Neugestaltung des Areals entstanden 1991 und führten 1993 zu einer förmlichen Festsetzung als „Städtebaulicher Entwicklungsbereich“. Heute ist das ca. 50 ha große Gebiet ein beliebter Wohn- und Arbeitsort.“
Treffpunkt: S-Bahnhof Storkower Straße, Abgang zur Hermann-Blankenstein-Straße

Michael Temme
DEFA Stiftung

