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Filmvorführung „Busch singt: Ein Toter auf Urlaub (Teil 5)“

Konrad-Wolf-Retrospektive

21.05.2026 @ 18:00 20:30

Kursleiter/in:

Veranstaltungsort:

Breitscheidstraße 43b
Bernau, 16321
Preisermäßigt
3,00 €2,00 €

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telefonisch donnerstags zw. 10:00 – 13:00 Uhr 03338 5719


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Filmvorführung „Busch singt: Ein Toter auf Urlaub (Teil 5)“

In „Ein Toter auf Urlaub“, führt Konrad Wolf durch den Film, folgt den Spuren Ernst Buschs quer durch Frankreich, nach Belgien , Schweiz und Berlin; erreicht die Orte mit Hilfe der Eisenbahn (oder in Berlin auch mit der S-Bahn), tritt auch selbst vor die Kamera.

Buschs Verhaftung in Belgien, seine Internierung in Frankreich, Verurteilung Buschs in Moabit, das Zuchthaus Brandenburg, aus dem Busch Ende April 1945 von Sowjetsoldaten befreit wird, die Rückkehr nach Berlin am 1. Mai 1945 sind weitere Stationen.

Der Titel bezieht sich auf die Zeit, in der Busch während des Zweiten Weltkriegs unter ständiger Todesgefahr stand. Als prominenter Kommunist und antifaschistischer Sänger war Busch für die Nationalsozialisten ein „Toter auf Abruf“. Nur durch glückliche Umstände – wie die Zerstörung von Akten bei Luftangriffen oder administrative Verzögerungen – entging er seiner Hinrichtung.

Die präsentierten Lieder und musikalischen Beiträge in diesem Teil umfassen:

· „Das Lied von der Moldau“: Dieses Lied von Bertolt Brecht und Hanns Eisler wird verwendet, um die Hoffnung auf das Ende der Unterdrückung zu symbolisieren.

· „O Deutschland, bleiche Mutter“: Ein zentrales Werk, das die Zerstörung und das Leid Deutschlands während der NS-Diktatur reflektiert.

· „Die Moorsoldaten“: Obwohl es bereits in früheren Teilen präsent war, wird es in diesem Kontext oft als Inbegriff des Widerstands in den Konzentrationslagern und Gefängnissen zitiert.

· „Lied vom Ausweg“: Thematisiert die Befreiung und den Moment, in dem Busch nach Kriegsende wieder seine Stimme fand.

In den Biografien von Ernst Busch und Konrad Wolf gibt es viele Berührungspunkte. In der Person Ernst Busch verkörpern sich für Konrad Wolf utopische Züge des Künstlerberufs. Sich nicht nur in einem individuellen, sondern auch einem historischen und politischen Zusammenhang zu begreifen und mit diesen Widersprüchen zu leben ist auch ein zentrales Anliegen von Konrad Wolf.

Danke an die Defa-Stiftung für ihre Unterstützung.


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